Tipps bei einer Nasennebenhöhlenentzündung

Damit die Atembeschwerden aufhören, werden in der Regel abschwellende Nasentropfen verordnet. Hier eignen sich am besten Medikamente, die die Inhaltsstoffe Xylometazolin oder Oxymetazolin enthalten. Diese Mittel dürfen jedoch nicht übermäßig lange benutzt werden, da ansonsten die Schleimhäute ausgetrocknet werden. In 60 bis 80 % aller Fälle heilen virale und bakterielle Entzündungen der Nasennebenhöhlen ohne Komplikationen ab. Bei starken Beschwerden wird Antibiotika zum Einsatz kommen. Bei einem akuten Verlauf einer häufig wiederkehrenden oder einer chronischen Nebenhöhlenentzündung sollten Kortison-Haltige Nasensprays verwendet werden, da diese die Heilung beschleunigen. Diese sprächen Sie bitte mit Ihrem Arzt ab.

Pflanzliche Mittel

Der heilende Effekt von pflanzlichen Sekretlösern ist besser nachgewiesen, als der bei Antibiotika. Auch die Inhalation mit warmem Dampf mit oder ohne ätherische Öle werden zu einer Linderung der Beschwerden führen. Gegen die Schmerzen, die im Kopf auftreten, wirken vor allem rezeptfreie Schmerzmittel.

Therapie der chronischen Nebenhöhlenentzündung

In diesem Fall wird wahrscheinlich ein Präparat mit Kortison verabreicht, da dieses der Entzündung entgegenwirkt. Nasenspülungen mit Salzlösungen können ebenfalls die Schmerzen lindern. Sollten sich die Nebenhöhlen aufgrund einer Allergie entzünden, dann ist eine Vermeidung des Allergieauslösers und eine Desensibilisierung besonders sinnvoll.

Nasennebenhöhlenentzündung bei Kindern

Kleine Kinder sollte man nicht inhalieren lassen. Für diese eignen sich Salben mit ätherischen Ölen, die jedoch keine metholhaltige Substanzen enthalten sollten. Diese könnten nämlich zu Atemstillstand führen. Bei Kindern unter 14 Jahren sollten keine fiebersenkenden- oder schmerzlindernden Medikamente mit ASS verabreicht werden, da diese Gehirn- und Leberschäden auslösen könnten. Alle Medikamente, die für Erwachsenen entwickelt wurden, können Kindern eventuell schaden. Daher sollten immer nur Mittel ausgewählt werden, die auch für die jeweilige Altersstufe geeignet sind.

Chirurgische Therapie

In wenigen Fällen geht eine Nasennebenhöhlenentzündung mit schweren Komplikationen einher. Sollte die Entzündung beispielsweise in die Augenhöhlen wanden, dann sind operative Maßnahmen unbedingt notwendig. Hierbei wird die erkrankte Schleimhaut unter Vollnarkose abgetragen. Genauere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Arzt.

Hausmittelchen

Die Inhalation eines Tees, der mit zwei Esslöffel Kamille angerichtet wurde, wird besonders helfen. Sollte der Tee noch heiß sein, dann darf der Kopf nicht direkt über das Gefäß gehalten werden, da sich ansonsten die Schleimhäute verbrühen können. Dieses Verfahren wird den Schleim lösen und Vereiterungen entfernen. Aber auch einige Tropfen Teebaumöl könnten in eine Duftlampe gegeben werden, die dann im Schlafzimmer aufgestellt wird. Dies wird den Nebenhöhlen besonders gut tun. Zu seinem Essen sollte man ein bisschen mehr Knoblauch, Meerrettich oder Cayennepfeffer hinzufügen, um der Entzündung entgegen zu wirken. Räume sollten nicht überheizt werden und Zigaretten müssen unbedingt weggelassen werden. Das Schwimmen in gechlortem Wasser sollte ebenfalls vermieden werden.

  • Inhalation – zwei Esslöffel Kamille
  • Duftlampe – Teebaumöl
  • Speisen – Knoblauch – Meerttich – Cayenpfeffer
  • keine Zigaretten